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Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz, MSc
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29.07.2021

Dr. Peter-Lars Kamolz: Neues Mitglied unseres wissenschaftlichen Beirates

Schon wieder dürfen wir uns über ein neues Mitglied in unserem wissenschaftlichen Beirat erfreuen. Und schon wieder ist es eine Persönlichkeit, die nicht nur eine wahre Größe der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie ist, sondern auch jemand, der sich ausgiebig mit der regenerativen Medizin und dem gesunden Älterwerden beschäftigt. Deswegen ist es auch eine große Ehre für uns, ihn bei uns als wissenschaftlichen Beirat willkommen zu heißen. Dürfen wir vorstellen? Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz, MSc.

Univ.-Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz wurde 1972 geboren und begann sein Studium der Medizin im Jahr 1990 an der Universität Wien. Seine Facharztausbildung absolvierte er am Institut für Anatomie III, bevor er 1999 in die Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie am AKH Wien wechselte. Dort leitete er auch von 2007 bis 2010 das Zentrum für Schwerbrandverletzte.

Dementsprechend gilt eines seiner wissenschaftlichen Hauptinteressen auch der Verbrennungsbehandlung und dem Tissue Engineering, der künstlichen Herstellung von Haut- und Fettgewebematerial für rekonstruktive Eingriffe. Kurz danach wurde ihm die Verantwortung für den Bereich Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am LKH Wiener Neustadt und als Konsiliar für die Landeskliniken Baden, Mödling und Neunkirchen übertragen.

Und wie ging es weiter?

Soweit also zu seinem außerordentlich beeindruckenden Werdegang. Doch damit ist es natürlich noch nicht genug. Mittlerweile leitet Herr Prof. Dr. Kamolz die Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie an der Medizinischen Universität Graz. Weiters ist er außerdem Direktor von COREMED (Cooperative Center for Regenerative Medicine) und Leiter der Forschungseinheit „Research Unit for Safety in Health“.

Wir sind stolz, eine Person in unserem wissenschaftlichen Beirat begrüßen zu dürfen, der nicht nur so viel Erfahrung und Wissenschaftlichkeit mitbringt, sondern der auch einen maßgeblichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vieler Menschen beiträgt – ein Anliegen, das auch uns sehr am Herzen liegt.

Die regenerative, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie widmet sich nämlich vorrangig dem Ziel, die ursprüngliche Funktion von gestörten Körperfunktionen wiederherzustellen. Egal ob dies durch Verbrennungen, Unfälle oder degenerativen Erkrankungen verursacht wurde.

Dabei geht es auch darum feinste Nerven und Gefäße zu rekonstruieren und durch plastische Chirurgie Haut, Muskeln und sogar Sehnen oder Knochen wieder funktionstüchtig(er) zu machen. Am LKH-Uniklinikum in Graz werden jährlich ca. 3.000 Operationen durchgeführt, die Personen so wieder ein normaleres Leben zurückgeben können.

Wir sind in Graz auch in der Entwicklung neuer therapeutischer Strategien sehr aktiv beteiligt und arbeiten grundlagenwissenschaftlich und in der klinischen Forschung in nationalen und internationalen Kooperationen”

– Dr. Lars-Peter Kamolz –

Großes Potential für gesünderes Älterwerden

Das gesunde Älterwerden spielt in alldem natürlich eine maßgebliche Rolle. Da unsere Gesellschaft zunehmenden älter wird, steigt auch das Risiko für degenerative und chronische Erkrankungen an.

Prof. Dr. Kamolz betont, dass häufig nur die Symptome solcher Krankheiten behandelt werden, da oftmals eine Heilung der Ursache auf herkömmliche Art nicht möglich ist. Doch die regenerative Medizin unterstützt den Körper, die normale Funktion von Geweben und Organen wiederherzustellen oder zu erhalten, indem geschädigtes Gewebe entweder geheilt oder ersetzt wird. Dadurch wird die körpereigene Regeneration unterstützt und ein neuer Ansatz für die Behandlung von diversen Krankheiten erschafft.

Prof. Dr. Kamolz ist nicht nur für die Veröffentlichung vieler Studien verantwortlich, sondern hat auch eine große Rolle bei der Erforschung regenerativer und rekonstruktiver, sowie plastischer Möglichkeiten gespielt. Für seine Forschung und Arbeit wurde er schon mit jeder Menge Auszeichnungen belohnt.

Deswegen sind wir sehr stolz, ihn in unserem wissenschaftlichen Beirat willkommen zu heißen. Wir freuen uns neue spannende Perspektiven Rund um das Thema des gesunden Älterwerdens in unsere eigene Arbeit integrieren zu können und unsere Forschungsergebnisse laufend gemeinsam zu erweitern.

Ausgewählte Publikationen (die ganze Liste findet Ihr hier)

  • Eylert, G; Dolp, R; Parousis, A; Cheng, R; Auger, C; Holter, M; Lang-Olip, I; Reiner, V; Kamolz, LP; Jeschke, MG Skin regeneration is accelerated by a lower dose of multipotent mesenchymal stromal/stem cells-a paradigm change. Stem Cell Res Ther. 2021; 12(1): 82-82.
  • Hofmann, E; Fink, J; Eberl, A; Prugger, EM; Kolb, D; Luze, H; Schwingenschuh, S; Birngruber, T; Magnes, C; Mautner, SI; Kamolz, LP; Kotzbeck, PAnovel human ex vivo skin model to study early local responses to burn injuries. Sci Rep. 2021; 11(1): 364-364
  • Popp, D; Smolle, C; Nischwitz, SP; Sawetz, I; Schaunig, C; Winter, R; Spendel, S; Kamolz, LP [COVID-19 and plastic surgery: aesthetic surgery or essential medical care? – Impact of the COVID-19 pandemic on patient care in the plastic surgery department at an university hospital].Handchir Mikrochir Plast Chir. 2021;
  • Luze, H; Nischwitz, SP; Kotzbeck, P; Fink, J; Holzer, JCJ; Popp, D; Kamolz, LP Personal protective equipment in the COVID-19 pandemic and the use of cooling-wear as alleviator of thermal stress : A pilot study in plastic surgery staff members.Wien Klin Wochenschr. 2020; 11(1):

Auszeichnungen:

  • 2019 Professor Bartsch-Preis
  • 2018 Ehrenmedaille der Slowakischen Gesellschaft für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • 2017 Award of the Gulf Burn Mangement Academy
  • 2017 Ehrennadel der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgen (DGPRÄC)
  • 2014 Ehrennadel der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgen (DGPRÄC)
  • 2013 Ehrung durch die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin
  • 2007 Theodor-Billroth-Award of the Austrian Surgical Society 2007
  • 2006 Award of the Austrian Society of Plastic, Aesthetic and Reconstructive Surgery
  • 2004 Award of the Austrian Society of Plastic, Aesthetic and Reconstructive Surgery
  • 2003 Award of the Austrian Society of Plastic, Aesthetic and Reconstructive Surgery
  • 2003 Young Investigator Award of the European Tissue Repair Society

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1 Zink trägt zu einer normalen DNA- und Eiweißsynthese, einer normalen kognitiven Funktion und dem Schutz der Zelle vor oxidativem Stress bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung.
2 Siehe Aging (Albany NY). 2018;10(1):19-33 doi: 10.18632/aging/101354
3 Thiamin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, einer normalen Herzfunktion, sowie einer normalen psychischen Funktion und einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
4 Vitamin C und Zink tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
5 Eisen trägt zu einer normalen kognitiven Funktion, sowie zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung.
6 Safran trägt zur Aufrechterhaltung einer positiven Stimmung und zur Entspannung bei.

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