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Fünf Tipps, um Demenz vorzubeugen
Wissenschaft
06.05.2021

Fünf Tipps um einer Demenzerkrankung vorzubeugen

Das Risiko an einer Form von Demenz zu erkranken, wird mit steigendem Alter immer höher. Dabei entwickeln sich die Symptome oft schleichend und bleiben lange unbemerkt, bis es zu einer offiziellen Diagnose kommt. Leider gibt es bis heute für den Großteil der Demenzerkrankungen keine komplette Heilungsmöglichkeit – was wir aber tun können, ist das Risiko zu verringern, überhaupt erst zu erkranken! In diesem Artikel findet Ihr die besten Tipps, die Ihr in Euren Alltag integrieren könnt, um Euer Gehirn zu stärken und einer Erkrankung vorzubeugen.

Wir haben hier bereits beschrieben, was die Ursachen von Demenz sind und was bei einer Erkrankung in unserem Gehirn passiert. Da der Lebensstil eine große Rolle in der Vorbeugung von Demenzerkrankungen spielt, haben wir heute für Euch einige Tipps zusammengestellt, mit denen man das Risiko an Demenz zu erkranken verringern kann:

 

1. Gesunde Ernährung

Wie bei so vielen anderen Erkrankungen spielt auch bei Demenzerkrankungen die Ernährung eine maßgebliche Rolle. Eine ausgewogene Ernährung ist sehr stark mit der geistigen Leistungsfähigkeit verbunden – insbesondere, wenn dadurch andere Risikokrankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes vorgebeugt werden können. Demnach sollte vor allem auf eine gesunde und ausgeglichene Ernährung geachtet werden – Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Fisch sind dabei natürlich sehr viel förderlicher als Fertiggerichte, zu viel Zucker oder fettreiche Produkte. Ungesättigte Fettsäuren senken das Cholesterin im Blut, wodurch ebenfalls das Risiko eingeschränkt wird. Hierbei liegt die Betonung wieder auf einer gesunden Balance: Man muss nicht auf jegliche Form von Zucker und Fett verzichten, um eine grundsätzlich gesunde Ernährung beizubehalten! Für genauere Tipps was „Gedächtnisnahrung“ angeht, findet Ihr weitere Informationen hier.

 

2. Ausreichend Bewegung

Auch sportliche Betätigung spielt eine große Rolle in der Vorbeugung von Demenzerkrankungen. Denn abgesehen von Vorteilen für Demenzrisikofaktoren wie Bluthochdruck, Cholesterin und Übergewicht, bewirkt Sport auch in unserer Gehirnstruktur etwas. Denn durch die vermehrte Ausschüttung von Wachstumshormonen wird die Vernetzung und Bildung von Nervenzellen angeregt.

 

3. Rauchen und  Alkoholkonsum meiden

Dieser Punkt wird Euch nicht wundern aber: Rauchen schädigt nicht nur die Lunge, sondern auch das Gehirn! Da beim Rauchen auf Dauer die Gefäße verengt werden, wird die Sauerstoffzufuhr zu den Gehirnzellen verringert und dadurch Nervenzellen unterversorgt und beschädigt.

Zu hoher Alkoholkonsum hingegen, schädigt das Gehirn auf indirekte Art. Denn eine geschädigte Leber kann die Giftstoffe in unserem Blut nicht mehr richtig entsorgen. Durch eine gehäufte Ansammlung dieser in unserem Körper kann es so zu Nervenzellschädigungen kommen.

 

4. Soziale Kontakte

Ob mit Fremden, FreundInnen oder der Familie – Interaktion mit anderen Menschen stärkt unsere kognitiven Verbindungen enorm. Soziale Aktivitäten sind wie ein Nicht-Anstrengendes Training für unser Gehirn in dem das Sprachvermögen, Gedächtnis und unser Gefühlszentrum beansprucht werden und so aktiv bleiben. Nervenzellen, die wir häufig verwenden, bleiben uns länger erhalten, da die Verbindungen zwischen den Zellen regelmäßig gestärkt werden. Es hat sich bestätigt, dass Einsamkeit den Verlauf von Demenzerkrankungen häufig beschleunigt, da weniger Informationen zwischen den Nervenzellen weitergegeben werden und diese schneller verloren gehen.  Diese Aktivitäten müssen nicht kompliziert sein: Ob ein kurzes Gespräch mit den NachbarInnen, eine Museumstour oder auch regelmäßige Telefonate – als Menschen sind wir nicht nur für unsere psychische Gesundheit stark abhängig von unserem sozialen Umfeld!

 

5. Gehirntraining

Zu guter Letzt: Jede Art der geistigen Aktivität, sei es in Form von Rätseln, Puzzeln, Musik, Bücher oder Brettspiele verstärkt unsere Synapsen und hält unsere Gehirnzellen aktiv. Auch in diesem Fall können bereits kleine Herausforderungen für unser Gehirn einen großen Effekt haben: Versucht doch Mal, rückwärts die Treppen hinunterzugehen oder mit Eurer nicht dominanten Hand Zähne zu putzen – selbst dadurch werden bereits Eure Nervenzellen aktiviert und gestärkt!

 

Unser Fazit:

Wir können uns leider nicht aussuchen, ob wir an einer Demenzform erkranken oder nicht. Durch eine generell gesunde Lebensweise können wir allerdings versuchen, das Risiko zu minimieren und so verschiedenen Krankheiten so gut wie möglich vorzubeugen, indem wir unsere Gehirnzellen stärken und auf unsere Gesundheit achten!

Solltet Ihr, oder jemand in Eurem Umfeld Anzeichen einer Demenzerkrankung zeigen oder bereits diagnostiziert worden sein, müsst Ihr nicht allein durch diese schwierige Zeit. Nach Hilfe zu fragen, zu reden oder aufgeklärt zu werden kann oft schon viel von dieser Bürde erleichtern. Einige Anlaufstellen und Informationen findet Ihr hier:

 

 

 

 

 

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