Wissenschaft

Erkenntnisse über das Geheimnis des Alters.

Gesundes Altern, Prävention, Anti-Aging und Langlebigkeit stehen im Fokus der Gesellschaft und im Fokus unserer Forschung. Das Geheimnis des Alterns wird noch lange nicht vollständig entschlüsselt sein. Mit jedem weiteren Forschungsergebnis gewinnen wir jedoch neue Erkenntnisse, die vor allem eines zeigen: Die Zelle nimmt eine zentrale Rolle ein.

 

Zellen. Die kleinste Einheit des Lebens.

Die Rolle der Zelle im Körper.

Überall in unserem Körper sind Zellen, deren Funktionsfähigkeit essenziell für unseren allgemeinen Gesundheitszustand ist. Sie sind die kleinste Einheit des Lebens, spielen aber eine große Rolle im menschlichen Körper, denn in ihnen laufen eine Vielzahl lebensnotwendiger Vorgänge ab. Sie speichern bestimmte Stoffe, wie zum Beispiel Sauerstoff, und geben sie bei Bedarf wieder ab. Ebenso betreiben sie eigene Stoffwechselvorgänge zur Energiegewinnung. Die kleinen Kraftwerke unsere Zellen, die Mitochondrien, verwerten die durch Nahrung gewonnenen Energie aus dem Blut und stellen sie unserem Körper bei Bedarf zur Verfügung. Darüber hinaus können sie sich teilen, miteinander kommunizieren und lebenswichtige Signale an andere Zellen und Organe senden.

Verschiedene Zelltypen-verschieden Aufgaben und Mechanismen.

In unserem Körper gibt es verschiedene Zelltypen, die unterschiedlich schnell altern und dementsprechend auch verschieden lange Lebensspannen haben. Aber mit zunehmendem Alter verlangsamen sich die Zellproduktion und Zellreinigung und es kommt zu einem natürlich bedingten Zellverlust. Auch die Zellfunktionen werden langsamer und laufen oft etwas holpriger ab. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch in Ordnung und normal. Wenn jedoch überdurchschnittlich viele Zellen sterben oder veralten, kommt es zur Erkrankung unseres Organismus.

Zellen aktiv erhalten.

Wollen wir lange gesund bleiben, müssen wir uns also gut um unsere Zellen kümmern. Regelmäßige Bewegung, eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung, ausreichend Schlaf und die Vermeidung von Stress helfen uns dabei, unsere Zellen gesund zu halten. Besonders wichtig ist die aktive Aufrechterhaltung des körpereigenen Zellrecycling- und Zellerneuerungsprozesses, der sogenannten Autophagie. Sie sorgt dafür, dass schädlicher zellulärer Abfall entsorgt wird und hält unsere Zellen dadurch jung und gesund. Dieser Prozess nimmt mit zunehmendem Alter jedoch ebenso ab, er kann aber durch einen gesunden Lebensstil, eine bewusste Ernährung und regelmäßige, lange Esspausen unterstützt werden.

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Bei der präventiven Zellpflege hat auch Vermeidung von oxidativem Stress eine hohe Bedeutung. Wenn die Balance zwischen Antioxidantien und freien Radikalen gestört ist, führt dies zu einem zellulären Stresszustand, welcher Zellstrukturen schädigen kann. Freie Radikale sind nicht ausschließlich schädlich. Sie aktivieren unsere Zellkraftwerke und unterstützen unser Immunsystem, indem sie entartete Zellen und Krankheitserreger unterdrücken. Die vom Körper genutzten freien Radikale müssen jedoch kompensiert werden. Passiert dies nicht überwiegt die schädliche Wirkung der freien Radikale und es kann zu Zell- und Organschäden kommen. Mögliche Ursachen hierfür sind eine einseitige Ernährung, Stress, Medikamente, Drogen, Umweltgifte, übermäßige körperliche Anstrengung sowie UV-Strahlung. Durch das Vermeiden dieser möglichen Auslöser und der Sicherstellung einer ausgewogenen Ernährung, kann oxidativem Stress vorgebeugt werden. Die Aufnahme von Antioxidantien (wie z. B. Zink) über die Nahrung und die ausreichende Zufuhr bestimmter Vitamine (z.B. Vitamin B1) schützen die Zellen zusätzlich vor oxidativem Stress.

spermidineLIFE®

Gemeinsam mit der Universität Graz, haben wir uns auf die Suche nach einer innovativen Möglichkeit begeben und spermidineLIFE® aus Weizenkeimextrakt mit hohem Spermidingehalt entwickelt. Damit leisten wir einen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung.

Spermidin.

Der körpereigene Stoff Spermidin ist ein sogenanntes Polyamin, welches in jeder Körperzelle vorkommt. Spermidin ist ein natürlicher Bestandteil unserer Zellen, der von unserem Körper produziert wird

Obwohl unser Körper in der Lage ist, Spermidin selbst zu produzieren, lässt diese körpereigene Spermidin-Produktion im Alter sehr stark nach. Dem Körper steht dadurch weniger zur Verfügung.

Spermidin wird aber nicht nur vom Körper erzeugt, sondern kann auch in unterschiedlichsten Konzentrationen in verschiedensten Früchten sowie Gemüsesorten und sogar Fleisch und Käse gefunden werden. Rund ein Drittel des Spermidingehalts wird von uns selbst produziert. Der Rest wird durch Nahrung und Nahrungsergänzung aufgenommen.

Forschung. Das Leben und das Altern.

Aufgrund der revolutionären Forschungsergebnisse an der Universität Graz, Österreich, hat Spermidin in den letzten Jahren weltweit an großer Aufmerksamkeit gewonnen.

Aktuell erforschen rund 100 internationale Forschungsteams die Substanz Spermidin. Trotz des für wissenschaftliche Verhältnisse kurzen Untersuchungszeitraums, gibt es wenige Substanzen, die besser und intensiver erforscht sind, als Spermidin.