Ernährung
22.05.2020

Das Glas ist halb leer? Zeit nachzuschenken.

Wasser gilt als der reinste Jungbrunnen – und dennoch ist es manchmal einfach zum Vergessen: weil wir nicht daran denken, genug davon zu trinken. Aber wie viel Wasser pro Tag sollen wir uns einschenken?

Schönheit kommt ja bekanntlich von Innen. Also auch aus dem Inneren der Wasserleitung. Denn hier fließt das wunderbare Elixier, das die Vitalität der Haut fördert. Wasser ist der Grundbaustein für gesunde Hautzellen und einen gesunden Körper – immerhin bestehen wir zu 70 Prozent aus Wasser.

Jeder von uns hat sozusagen seinen eigenen Jungbrunnen zu Hause und kann sich damit erfrischen: Ganz ehrlich, die meisten von uns bräuchten eine kleine Erinnerung, mehr Wasser zu trinken. Dabei geht es doch ganz einfach: Wenn das Glas halb leer ist, einfach nachschenken. Das meinen wir nicht nur im metaphorischen Sinn, sondern wortwörtlich: Einfach eine volle Karaffe auf den Tisch stellen, das Glas immer wieder nachfüllen und sich von innen erfrischen – eine gute Idee, wenn man immer wieder aufs Trinken vergisst! Noch ein Tipp: Das Wasser mit Kräutern wie Basilikum, Früchten wie Beeren oder ausgewählten Edelsteinen anreichern. Sieht optisch hübscher aus und macht den Jungbrunnen für daheim noch geschmackvoller.

Nun aber zur Frage: Wie viel Wasser brauchen wir eigentlich, um uns jung und fit zu fühlen? Vereinfacht gesagt: In etwa 2 – 3 Liter am Tag müssen sein. Man braucht pro Kilogramm Körpergewicht 30 bis 40 Milliliter Wasser. Nach schweißtreibenden Trainingseinheiten darf’s natürlich auch mehr sein! Ein Liter Schweißverlust heißt: 1 Liter Wasser extra. Trinken wir zu wenig Wasser, spüren wir dies schnell: Wir fühlen uns vor allem schlapp – die Höchstleistung, die unser Gehirn und unsere Muskeln normalerweise vollbringen, lassen nach. Blutdruck und Herzfrequenz steigen. Fit fühlt sich anders an.

Einen Flüssigkeitsmangel sieht man uns auch an: Denn fehlt es dem Körper an Wasser, dann auch den Hautzellen. Das zeigt sich an einer fahlen Haut, die auch rau und rissig sein kann. Klar, dass sich dann schnell das eine oder andere Knitterfältchen übers Gesicht zieht. Das kennt jeder von uns: Sind wir durstig, verrät das auch unser Spiegelbild – statt strahlend schöner Haut zeigt es uns einen müden Anblick. Genug Wasser fördert die Elastizität der Haut. Sich immer wieder nachzuschenken trägt deshalb auch dazu bei, dass wir weniger Cellulite und Hautunreinheiten haben. Übrigens beugt man damit auch den ungeliebten Krampfadern vor. Mit Wasser läuft’s also wie geschmiert – auch ohne teure Anti-Aging-Cremen. Aber auch bei Wasser heißt‘s: zu viel des Guten ist eben zu viel davon. Denn übertreibt man es mit dem Nachschenken, kann das mehr als unangenehme Folgen haben. Es ist nämlich so: Der Magen kann pro Stunde nur ungefähr einen Liter Wasser in den Darm weitertransportieren. Wird wesentlich mehr getrunken, kann das verständlicherweise zu einem Völlegefühl führen. Aber nicht nur das: Wird mehr Flüssigkeit aufgenommen als man ausscheidet, bleibt das Wasser im Kreislauf und verdünnt das Blut. Dadurch sinkt die Salzkonzentration, was wiederum zu Muskelschwäche, Desorientierung und weiteren Schäden führen kann. Eine Wasserintoxikation ist eine Störung des Wasser- und Elektrolytgleichgewichts, die lebensbedrohlich sein kann. Diese kann auftreten, wenn man mehrere Liter Wasser pro Stunde trinkt.

Deshalb bitte ausreichend und regelmäßig trinken, aber auch nicht übertreiben. Und natürlich muss es nicht immer Wasser sein – auch Zitronenwasser und Kräutertees erfüllen den Zweck. Alles ist erlaubt, allerdings sollte man sich bei gezuckerten und alkoholhaltigen Getränken nicht allzu viel einschenken. Und sollte es bei Letzteren doch einmal das eine oder andere Glas zu viel sein: einfach nicht nur Wein, sondern auch Wasser nachschenken, um an nächsten Tag frisch auszusehen!

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