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United States
DI Herbert Pock
Corporate
17.11.2020

Näher hingeschaut: unsere Führungsetage

Wie wir es innerhalb weniger Jahre vom Startup zum Marktführer, der Preise abräumt, geschafft haben? Das war unter anderem der Verdienst von DI Herbert Pock, einer unserer Geschäftsführer und auch Mitgründer von Longevity Labs+. Wir lüften heute wieder den Vorhang für Euch und haben ihn dafür zum Interview gebeten.

Wie sah ihr Leben vor Longevity Labs+ aus? Was haben Sie gemacht?

Ich komme ursprünglich von der wissenschaftlichen Seite. Ich habe Maschinenbau und Wirtschaft in Graz studiert und war als Unternehmensberater tätig – vor allem im Bereich innovative, technologieorientierte Unternehmen. Das heißt, ich habe mich 20 Jahre lang damit beschäftigt, Forschungsergebnisse von Universitäten in die Praxis umzusetzen, damit daraus Produkte werden, die am Markt erfolgreich sind.

Wie kam es dann zur Gründung von Longevity Labs+?

Bei meiner Arbeit habe ich Professor Madeo und seine Spermidin-Forschung kennengelernt. Ich habe das extrem spannend gefunden und versucht, ihn zu unterstützten. Ich habe mit ihm ein Konzept entwickelt, wie man ein Produkt und ein Unternehmen um Spermidin herum aufbauen kann. Meine Rolle bei Longevity Labs+ ist daher im Wesentlichen, dass ich Mitgründer bin und jetzt auch die Rolle des Geschäftsführers eingenommen habe, um diesen strategischen Weg gemeinsam mit Professor Madeo umsetzen zu können.

Den strategischen Weg? Was kann man sich darunter vorstellen?

Die strategische Umsetzung betrifft natürlich sehr viele Bereiche eines Unternehmens. Da geht es einmal um den Punkt, sich gut zu überlegen, in welcher Form das Produkt am Markt angeboten wird. Die Strategie umfasst auch alle Themen der Vermarktung und des Vertriebs. Das heißt, die richtigen Wege zu finden, um den Kunden zu erreichen. Wir haben – weil wir ein sehr wissenschaftsnahes Produkt haben, in das auch viel Forschung und Entwicklung investiert wurde – ganz bewusst den Weg gewählt, ausschließlich über Apotheken zu vertreiben und damit nahe am pharmazeutischen Markt zu bleiben.

Und innerhalb des Unternehmens?

Neben den Vertriebsthemen geht es natürlich auch um den gesamten Organisationsaufbau des Unternehmens, die Ausrichtung des Unternehmens, die Findung und Führung der MitarbeiterInnen, damit alle motiviert sind. Und natürlich auch alle Aktivitäten zum Thema Finanzierung. Das heißt, dass wir auch über genügend Finanzmittel verfügen, damit wir unsere Pläne entsprechend umsetzen können.

Warum der Stoff Spermidin – Sie haben ja mit vielen Forschungsergebnissen gearbeitet?

Das Spannende daran ist, dass wir uns alle als Menschen damit auseinandersetzen, möglichst gesund altern zu wollen – sowohl hier in Österreich als auch weltweit. Es ist ein unmittelbares Bedürfnis, sich mit der eigenen Gesundheit, dem Wohlbefinden und dem Alterungsprozess auseinanderzusetzen. Was ich an der Forschung von Madeo erkannt habe, ist, dass sie sehr viel wissenschaftliche Substanz hat. Spermidin ist einer der wenigen Stoffe, die wissenschaftlich so gut untersucht sind, dass man mit großer Glaubhaftigkeit vermitteln kann, dass diese Substanz beim Prozess des gesunden Alterns unterstützen kann.

Was war Ihre Motivation spermidineLIFE® zu entwickeln?

Nun, ich hätte es schade gefunden, wenn diese wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht den Weg zu den Menschen gefunden hätten, sodass sie von allen KonsumentInnen aufgegriffen werden können. Und das war die wesentliche Motivation von Professor Madeo und mir, als dann natürlich auch von unserem Finanzgeber Dr. Androsch, dem das Thema des gesunden Alterns auch ein persönliches Anliegen ist. Zudem ist es einfach eine schöne Sache, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, das neben dem eigenen Wohlbefinden auch noch das Wohlbefinden einer viel breiteren Masse unterstützen kann.

Wie wichtig war der Einstieg von Investor Dr. Hannes Androsch?

Um professionell ein neues Unternehmen aufzubauen, gerade als Spin-off einer Universität – da ist der Weg von der Forschung bis zu einem finalen Produkt sehr weit –, braucht man finanzielle Ressourcen. Außerdem konnten wir das Wissen, das sich Dr. Androsch als Unternehmer aufgebaut hat, entsprechend nutzen. Er ist eine sehr erfahrene Person, was die Entwicklung von neuen Ideen und Unternehmen betrifft. Diese Erfahrung mitnehmen zu können, hatte neben seiner Persönlichkeit als Humanist, die es angenehm macht, mit ihm zu arbeiten, einen extrem hohen Mehrwert für uns.

Was waren sonstige, wichtige Meilensteine in der Firmengeschichte?

Das Wesentliche beim Aufbau eines Unternehmens sind die MitarbeiterInnen. Der entscheidende Meilenstein war, dass wir ein extrem gutes, motiviertes, dynamisches Team gefunden haben, das für diese Idee und die Ausrichtung des Unternehmens steht. Alle kommen jeden Tag rein, um dieser guten Sache, wie vorher beschrieben, zu dienen.

Wie entsteht diese Motivation?

Das waren auf der einen Seite gewonnene Preise, die von jenen Menschen vergeben wurden, die das auch trifft, und nicht von einer Jury – mehr dazu hier. Auf der anderen Seite waren das Berichte von KonsumentInnen, die uns viele, auch herzzerreißende Geschichten erzählt haben, wie ihnen das Produkt guttut. Bei denen wir dann auch gesehen haben, dass sich ihre Situation durch die Einnahme von Spermidin verbessert hat. Das sind die Punkte, die uns Motivation für die tägliche Arbeit und sehr starken Teamgeist bringen.

Was zeichnet spermidineLIFE® und spermidineLIFE® Immune aus?

Das erste ist, dass wir versuchen naturnahe zu arbeiten. Wir arbeiten mit einer natürlichen Substanz, die wir alle selbst im Körper tragen und die wir aus natürlichen Rohstoffen gewinnen. Wir unterstützen damit natürliche Prozesse. Das ist vom Grundzugang her etwas sehr Positives für mich. Das zweite ist, dass wir die Wirkungsweise der Autophagie immer besser verstehen – dazu gab es ja auch einen Nobelpreis im Jahr 2016 – und dass Spermidin die Fähigkeit besitzt, den natürlichen Prozess der Selbstreinigung unserer Zellen zu unterstützen.

Wie wird der wissenschaftliche Anspruch bei Longevity Labs+ sichergestellt?

Auf vielen verschiedenen Ebenen. Einerseits entstanden unser Unternehmen und alle Produkte aus einer engen Kooperation mit der Universität Graz und der Arbeitsgruppe von Professor Madeo, andererseits investieren wir mit all unseren Extrakten auch selbst in klinische Studien. Wir stellen unseren Weizenkeimextrakt wissenschaftlichen Einrichtungen zur Verfügung, damit sie mit diesem Studien durchführen können – von Schlafforschung, über Immunthemen bis hin zu kognitiven Fähigkeiten.

Wie gliedert sich der wissenschaftliche Beirat hier ein?

Das ist der dritte Punkt. Uns ist es aufgrund des wissenschaftlichen Anspruchs gelungen, top ForscherInnen anzusprechen – wie den meistzitierten Krebsforscher in Europa, Professor Krömer, oder einen der meistzitierten Jungforscher in den USA, Professor Galluzzi. Sie bieten uns Zugang zu Erkenntnissen rund um Zellforschung und Spermidin und bringen sich in Form von Beiratsmeetings ein. Dort entwickeln wir Strategien zur Produktverbesserung, zu Produktentwicklungen und zu eigenen wissenschaftlichen Anstrengungen.

Neuentwicklungen? Woran arbeiten Sie da genau?

Wir arbeiten an verschiedenen Themen. Eines ist die Konzentration von Spermidin in unseren Produkten zu erhöhen. Wir gehen hier aber sehr sorgfältig vor, weil wir immer sichergehen, dass höhere Konzentrationen entsprechende Wirkung erzielen – wir erhöhen die Konzentration nicht, nur weil es produktionstechnisch möglich wäre.

Dürfen sich die KundInnen 2021 auf etwas Neues freuen?

Wie ich bereits gesagt habe, arbeiten ForscherInnen weltweilt an Indikationen, die gegebenenfalls durch Spermidin beeinflusst werden können. Wir haben ja Zellen in jeder Region unseres Körpers – im Gehirn, Herz und den Gelenken. Entsprechend schauen wir, ob Spermidin deren Zellreinigungsprozess beeinflussen kann und arbeiten an spezifischen Produkten. Wir haben mit spermidineLIFE® Immune ja schon ein Produkt herausgebracht, das vor allem unsere Immunzellen stärken soll. Aber wir arbeiten auch am kardiovaskulären Bereich – alles rund ums Herz, am Gehirn – also den kognitiven Fähigkeiten – und an weiteren Substanzen, die für die Unterstützung eines gesunden Alterns relevant sind.

Gibt es Forschungsbereiche, denen Sie privat mit besonderem Interesse folgen?

Ich glaube, womit wir uns in Zukunft stark beschäftigen werden ist die Prävention von Erkrankungen – das ist auch das Leitthema von Longevity Labs+. Was in der Medizin erst Verankerung findet, ist, sich schon viel früher mit der Gesundheit und präventiven Möglichkeiten auseinanderzusetzen, damit es gar nicht zu einem Krankheitsverlauf kommt. Ein weiteres Feld, das ich verfolge, ist die digitale Medizin – der Einsatz von digitalen Daten, neuer Infrastruktur und künstlicher Intelligenz. Ich glaube, dass unser Gesundheitsbewusst-sein und auch unser Zugang zu Medizin uns als KonsumentInnen verändern wird.

Was meinen Sie, werden nächste Generationen deutlich älter werden?

Ich bin natürlich kein Mediziner, aber es deutet schon einiges darauf hin, wie das Achten auf Prävention. Das betrifft vor allem zwei Krankheitsfelder: kardiovaskuläre Erkrankungen und Krebserkrankungen. Ich glaube, dass die medizinische Behandlung in diesen Bereichen erfolgreicher wird. Aus meiner Sicht ist davon auszugehen, dass die Generation der Kinder unserer Kinder durchaus eine Lebensspanne von über 100 Jahren erreichen kann, was verglichen mit wenigen Generationen zurück, ein gewaltiger Sprung ist.

Welche Tipps haben Sie für uns, um uns jung zu halten?

Na, man kann leben, wie man will. Hauptsache man nimmt Spermidin. (lacht) Nein, Spaß beiseite. Ich glaube, wir wissen alle, was wir tun können: sich bewegen, weil Bewegung uns allen guttut. Oder sich immer wieder neue Herausforderungen zu suchen und dafür zu sorgen, dass positives Adrenalin durch Lebensfreude in unserem Körper ausgeschüttet wird und nicht negatives Adrenalin durch Stress. Des Weiteren halte ich Aktivsein im Alter, ob körperlich oder geistig, für eine der wesentlichen, unterstützenden Maßnahmen, die wir alle in der einen oder anderen Form in unser Leben hineinpacken können.

Danke für das Gespräch!

Gerne doch.

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