Hitze am Arbeitsplatz
Soul
23.07.2020

Der Hitze trotzen.

30 Grad plus sind die perfekte Temperatur, um am Strand zu liegen und die Seele baumeln zu lassen. Was aber tun, wenn man bei diesen Temperaturen im Büro oder zu Hause am Schreibtisch festsitzt und nicht den jährlichen Urlaub genießt? Wir haben 10 Tipps gesammelt, die Abhilfe gegen die Hitze schaffen.

Der Sommer ist da und mit ihm die altbekannten Hitzewellen. Obwohl wir die sommerlichen Temperaturen am Badesee oder im Freibad genießen, können sie vor allem im Büro oder zu Hause am Schreibtisch zur Zerreißprobe werden. Denn bei 30 Grad plus nimmt die Konzentration und die Leistungsfähigkeit ab. Mit diesen 10 einfachen Mitteln, überstehen Sie die Hitze-Tage am heimischen Schreibtisch:

1. Der frühe Vogel fängt den Wurm
Fakt ist: Die Hitze baut sich über die Mittagszeit auf und erreicht am Nachmittag ihren Höhepunkt, wenn sich die Mauern rund um uns mit der Wärme angestaut haben. Daher lohnt sich vor allem im Sommer das Früh-Aufstehen. Am Morgen sind die Temperaturen noch angenehm und die Arbeit fällt leichter. Wenn dann am Nachmittag die Hitze ihren Höhepunkt erreicht, können Sie sich schon entspannt an den nächsten Badesee zurückziehen und müssen nicht mehr im Büro schwitzend Ihre Stunden absitzen.

2. Leichte Sommer-Snacks halten uns am Laufen
„Bei der Hitze bekomme ich keinen Bissen hinunter!“ Ein Satz, den man im Sommer oft zu hören bekommt. Leider aber nicht die beste Strategie, um mit den Temperaturen umzugehen. Gerade bei der Zusatzbelastung durch erhöhte Temperaturen braucht unser Körper Nährstoffe und Vitamine, um weiter reibungslos zu funktionieren. Daher sollten Sie das Mittagessen nicht ausfallen lassen. Ziehen Sie bei Hitze aber Obst und Gemüse dem Schnitzel vor. Es mag zwar lecker sein, fordert den Körper aber zusätzlich, sodass Sie müde werden. Leichte Sommer-Snacks wie Salate hingegen halten für den restlichen Tag fit.

3. Wasser Marsch!
Trinken, Trinken, Trinken! Was nach Bauernweisheit klingt, ist schlichtweg die Wahrheit. Unser Körper braucht viel Flüssigkeit. Gerade, wenn wir durch Schwitzen mehr Wasser verlieren als sonst. Wie viel Wasser man trinken sollte, haben wir auf unseren Blog bereits ausführlich berichtet. Zur Erinnerung: In etwa 2 – 3 Liter am Tag müssen sein. Man braucht pro Kilogramm Körpergewicht 30 bis 40 Milliliter Wasser. Egal ob ungesüßte Tees oder Wasser mit Gurken- oder Zitronenscheiben, Hauptsache nicht zu heiß oder zu kalt. Der dafür notwendige Temperaturausgleich fordert unseren Körper nämlich zusätzlich. Eiswürfel gehören also nicht in den Drink. Dann schon lieber in den Mund – beim Eiswürfel-Kauen tritt ein sofortiger Kühleffekt ein.

4. Tricks für spontane Kühlung
Neben Eiswürfel-Kauen gibt es weitere kleine Tricks, mit denen Sie sich schnelle Abhilfe gegen Hitzewallungen schaffen können. Ein kurzer Gang zur Toilette und dort kühles Wasser über die Handgelenke laufen lassen sowie Schläfen und Stirn befeuchten. Aber Achtung: Das Wasser sollte nicht zu kalt sein. Kaltes Wasser schließt nämlich die Poren und hemmt den Körper bei der Abgabe von Hitze. Eine andere Möglichkeit ist, einen Kübel oder Bottich mit kühlem Wasser unter dem Schreibtisch zu platzieren und die Füße reinzustellen. Die angenehme Kühle verbreitet sich gleich im ganzen Körper.

5. Sportlicher Ausgleich!
Auch im Sommer gilt: Wir brauchen einen sportlichen Ausgleich zum S(chw)itzen im Büro und sollten nicht auf unsere Sporteinheiten verzichten. Beim Sport im Freien sollte die Mittagshitze aber gemieden werden. Joggen bei 30 Grad plus ist eher kontraproduktiv für unser Wohlbefinden. Lieber das Fitnessprogramm auf den späteren Abend legen – wenn die Hitze sich gelegt hat – oder eine Stunde früher aufstehen und die frische Morgenluft genießen.

6. Ein laues Lüftchen
Wer für den Sport oder die Arbeit schon früh aufsteht, kann diese Chance gleich nutzen und die kühle Morgenluft auch in die Wohnung oder ins Büro lassen. Richtig Durchlüften am frühen Morgen wirkt Wunder gegen die Hitze! Tagsüber sollten die Fenster dagegen eher geschlossen blieben, um die Hitze auszusperren. Wer keine Klimaanlage im Büro hat, kann zusätzlich mit Ventilatoren oder Luftfächern für ein laues Lüftchen sorgen. Der dezente Luftzug lässt die Temperaturen gleich angenehmer erscheinen.

7. Unnötige Geräte ausschalten
Sowohl im Büro als auch zu Hause hängen oft dutzende Geräte unnötig am Strom. Neben dem erhöhten Stromverbrauch verursachen diese vor allem in den heißen Monaten zusätzliche Probleme: Elektrische Geräte erzeugen zusätzlich Wärme! Gehen Sie also einmal Ihren Arbeitsplatz ab und fragen Sie sich, was von all den Helferlein wirklich notwendig ist und was Sie ohne Verluste ausschalten können.

8. Sommerdresscode
Viele Firmen passen an besonders heißen Tagen oder Wochen ihren Dresscode an die Temperaturen an. Dann darf auf Sakko und Co verzichtet werden, um die Mitarbeiter vor Hitzeschocks zu schützen. Einfach mal mit dem Chef besprechen, welche Möglichkeiten Sie haben, um der Hitze entgegenzuwirken. Wenn keine Kundentermine oder wichtigen Besprechungen anstehen, kann man sich ja eventuell auch einmal mit kurzer Hose ins Büro trauen.

9. Schweißperlen ade!
Bei wichtigen Meetings ist die unangenehme Hitze doppelt problematisch: Sie stört nicht nur die Konzentration, sondern wir baden auch in unserem eigenen Schweiß. Keine angenehme Sache, wenn man doch den Kunden oder den Chef von seiner Idee überzeugen will. Die Schweißperlen auf der Stirn sind dann nicht nur peinlich, sondern können auch noch unerwünschte Flecken am Kragen oder in den Achseln hinterlassen. Unser Wundertipp: Babypuder! Es wirkt tatsächlich, denn es saugt die Schweißperlen auf. Egal ob für die Hände, auf der Stirn oder in den Achselhöhlen – man kann es überall problemlos verwenden.

10. Gehen Sie dahin, wo eine Klimaanlage ist!
Manchmal ist die Lösung so einfach: Wenn die Klimaanlage nicht zu uns kommt, müssen wir eben zur Klimaanlage kommen. Wenn es im Büro unerträglich ist und zu Hause die Kühle lockt, lässt sich der Chef mit Produktivität in Aussicht eventuell von ein oder zwei Tagen Homeoffice pro Woche überzeugen. Wenn die heimische Wohnung zur Sauna wird und die Arbeit am Schreibtisch erschwert, können klimatisierte Co-Working-Spaces oder der kühle Lesesaal der nahegelegenen Bibliothek für ein kühles Plätzchen sorgen.

Verschaffen Sie sich also rechtzeitig Abkühlung bevor Ihr Körper heiß läuft. Zu viel Hitze setzt unserem Körper stark zu. Verlieren wir zu viel Flüssigkeit und Salze durch Schwitzen, entsteht die sogenannte Hitzeerschöpfung. Schwäche, Krämpfe, Übelkeit und Schwindelanfälle sind erste Warnsignale. Probieren Sie es mit einem unserer Tipps oder suchen Sie nach der Arbeit Zuflucht im klimatisierten Shoppingcenter, um Ihren Körper wieder auf Normaltemperatur zu bringen und Ihr Wohlbefinden wieder zu finden. So schaffen Sie es bis zum Urlaub durchzuhalten beziehungsweise Ihre gefundene Entspannung auch nach dem Urlaub noch weiter aufrechtzuerhalten.

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